
Vorhänge haben viele Funktionen: Sie geben jedem Raum das richtige Flair, erzeugen ein angenehmes Lichtspiel, dämpfen die Sonneneinstrahlung oder bieten Schutz vor neugierigen Blicken. Aber spätestens, wenn die Gardinen einen Grauschleier aufweisen, wird es Zeit für einen Gardinenwechsel. Je nachdem, ob man sie nur waschen oder auch gleich wechseln will.
Wer sich für waschen entschieden hat, sollte einige Dinge beachten. Sinnvoll ist es, die Gardine erst unmittelbar vor dem Waschvorgang abzunehmen, damit sie nicht zusammengeknüllt in einer Ecke verknittert. Beim Abnehmen unbedingt darauf achten, dass die Falten Bug auf Bug zu liegen kommen, damit keine Knickfalten entstehen. Entstehen sie dennoch, lassen sie sich bei geringer Hitze vorsichtig ausbügeln.
Beim Befüllen der Waschmaschine sollte das Fassungsvermögen von 5 kg nicht überschritten werden (ca. 12 m Store). Gewaschen wird bei 30 °C. Empfehlenswert ist das Entfernen der Aufhängeröllchen und Gleiter vor dem Waschgang. Keinesfalls darf das empfindliche Gewebe geschleudert werden.
Vorsichtige neigen dazu, ihre Gardinen in der Badewanne in einer Speziallauge aus Gardinenwaschmittel einzuweichen und handzart durchzudrücken. Das erspart auf jeden Fall das lästige Entfernen der Aufhängeteilchen. Die Gardine nach dem "Spezialbad" in der Wanne gründlich kalt ausspülen und vollständig abtropfen lassen. Unmittelbar danach kann sie schon wieder aufgehängt werden. Aber Achtung: Aufgrund der verbliebenen Feuchtigkeit im Gewebe muss die Gardinenstange dieses Gewicht auch verkraften.
Die gewaschene, noch feuchte Gardine trocknet rasch durch die große Oberfläche und verbreitet einen frischen Geruch. Noch ein Tipp: Achten Sie auf ausreichende Lüftung, damit Schimmel keine Chance hat. Vorhänge trocknen schnell und ziehen sich beim Hängen glatt.